Kursbeschreibung

Medienkurs für die Oberstufe

STAY SAFE – be a Net-Ninja

Gemäss der JAMES-Studie 2020 besitzen 99 % der Jugendlichen über 12 Jahren in der Schweiz ein eigenes Smartphone. 44% der Jugendlichen erlebten bereits eine sexuelle Belästigung übers Netz und 37% kamen ungewollt mit pornografischen Sachen in Kontakt.

Prävention und Bildung ist der effektivste Schutz für die Jugendlichen.

In diesem Workshop brechen wir Tabus und sprechen über Pornografie, Sexting und Cybergrooming. Die Schüler*innen bekommen die Gelegenheit sich offen über diese Themen austauschen zu können und ihr eigenes Verhalten im Netz zu reflektieren. Sie lernen Strategien und Alltagstipps kennen, um ihre Auswirkungen besser einschätzen, sich selbst besser schützen und verteidigen zu können.

Lernziele

Die Schüler*innen

  • reflektieren ihr Verhalten im Netz und können dessen Auswirkungen einschätzen
  • setzen sich mit Themen Sexting, Cybergrooming und Pornografie auseinander und können sich über eigene Erfahrungen austauschen
  • wissen, wo sie seriöse und jugendgerechte Informationen im Internet finden und kennen Anlaufstellen für Problemsituationen

Lerninhalte

  • Themen: Cybergrooming, Sexting, legale und illegale Pornografie, Sextortion, Cyberstalking, Romance Scam, Sucht …
  • Was ist strafbar? (Gesetze)
  • Prävention
  • Austausch und Hilfestellung bei Problemen

Praktische Hinweise

Dauer
4 Lektionen

Kosten
600.- CHF exkl. Spesen

Gruppengrösse
eine Klasse

Teilnehmer
Schüler*innen sowie Lehrperson

Kurszielgruppe
7. – 9. Klasse

Unterrichtsmaterialien
Werden von uns zur Verfügung gestellt

Hilfsmittel
Es werden Computer oder Tablets der Schule sowie Smartphones der Schüler*innen eingesetzt

Orientierung Lehrplan 21

Dieser Medienkurs orientiert sich am Lehrplan 21 und dient den Lehrpersonen als Basis für die klassenspezifische Vertiefung mit den geeigneten Unterrichtsmaterialien. Damit werden die geforderten Kompetenzen gemäss Lehrplan 21 in folgenden Bereichen erreicht: 

MI 1.1 Die Schülerinnen und Schüler können sich in der physischen Umwelt sowie in medialen und virtuellen Lebensräumen orientieren und sich darin entsprechend den Gesetzen, Regeln und Wertesystemen verhalten.

1e) können Chancen und Risiken der Mediennutzung benennen und Konsequenzen für das eigene Verhalten ziehen (z.B. Vernetzung, Kommunikation, Cybermobbing, Schuldenfalle, Suchtpotential).
können Verflechtungen und Wechselwirkungen zwischen physischer Umwelt, medialen und virtuellen Lebensräumen erkennen und für das eigene Verhalten einbeziehen (z.B. soziale Netzwerke und ihre Konsequenzen im realen Leben).

MI 1.2 Die Schülerinnen und Schüler können Medien und Medienbeiträge entschlüsseln, reflektieren und nutzen.

2f) erkennen, dass Medien und Medienbeiträge auf Individuen unterschiedlich wirken.

MI 1.3 Die Schülerinnen und Schüler können Gedanken, Meinungen, Erfahrungen und Wissen in Medienbeiträge umsetzen und unter Einbezug der Gesetze, Regeln und Wertesysteme auch veröffentlichen.

3g) können mit eigenen und fremden Inhalten Medienbeiträge herstellen und berücksichtigen dabei die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Sicherheits- und Verhaltensregeln.

Mi 1.4 Die Schülerinnen und Schüler können Medien interaktiv nutzen sowie mit anderen kommunizieren und kooperieren.

4d) können Medien gezielt für kooperatives Lernen nutzen.

4e) können Medien zur Veröffentlichung eigener Ideen und Meinungen nutzen und das Zielpublikum zu Rückmeldungen motivieren.

ERG 5.1 Die Schüler*innen können eigene Ressourcen wahrnehmen, einschätzen und einbringen

3c)  Die Schüler*innen kennen Anlaufstellen für Problemsituationen (z.B. Familie, Schule, Sexualität, Belästigung, Gewalt, Sucht, Armut) und können sie bei Bedarf konsultieren.  Beratung, Therapie, Selbsthilfe

Quelle: www.lehrplan21.ch